Optimierung der Kosten
August 24, 2023

Globale Beschaffungsrisiken für Kosteneffizienz ausgleichen

Im globalen Beschaffungswesen sind komplexe Abwägungen, Burnout der Mitarbeiter, Verzögerungen im Betrieb und Vertragsstrafen ein dringendes Problem.
Romain Fayolle

Globale Beschaffungsrisiken für Kosteneffizienz ausgleichen 

Im globalen Beschaffungswesen sind komplexe Abwägungen, Burnout der Mitarbeiter, operative Verzögerungen und Vertragsstrafen ein dringendes Problem. Dieser Blogbeitrag erörtert diese Herausforderungen und zeigt auf, wie sie sich auf die Kosten von Unternehmen auswirken. Er untersucht die Rolle der robotergestützten Prozessautomatisierung (RPA) bei der Entschärfung dieser Herausforderungen und der Förderung von Transparenz und Verantwortlichkeit. Lassen Sie uns eintauchen.

Trade-Off-Komplexität

Die Komplexität von Kompromissen mit dem Ziel der Kostensenkung in Einklang zu bringen, ist eine wichtige Überlegung bei der globalen Beschaffung. Die Herausforderung, Kompromisse effektiv zu schließen, wirkt sich direkt auf die finanziellen Ergebnisse eines Unternehmens aus. In der heutigen Geschäftswelt geht die globale Beschaffung über die üblichen Faktoren wie Kosten, Qualität und Geschwindigkeit hinaus. Heute erwarten die Stakeholder, dass ein breiteres Spektrum an wertschöpfenden Aspekten berücksichtigt wird, einschließlich Nachhaltigkeit, Innovation und Risikomanagement.

So hat beispielsweise die Nachhaltigkeit als entscheidender Faktor an Bedeutung gewonnen. Die Unternehmen werden jetzt für die Kosten verantwortlich gemacht, die durch ihre Prozesse entstehen und die sich auf die Nachhaltigkeitsbemühungen auswirken können. Das bedeutet, dass die Beteiligten diese Kosten proaktiv angehen und Wege finden müssen, sie zu bewältigen. Diese neue Realität unterstreicht, wie wichtig es ist, Maßnahmen zu ergreifen und über diese Kostenfolgen gut informiert zu sein.

Burnout der Mitarbeiter abmildern

Unter anderem ist das Problem des Burnout von Mitarbeitern in den Vordergrund gerückt. Das Phänomen der"großen Resignation" und des"stillen Ausstiegs" unterstreicht die dringende Notwendigkeit von Maßnahmen. Globale Beschaffungsspezialisten und -koordinatoren, die mit kognitiver Überlastung konfrontiert sind, befinden sich oft am Rande der Erschöpfung (lesen Sie hier mehr darüber). 

Ein Burnout der Mitarbeiter kann Lieferketten und Entscheidungsprozesse stören. Um dem entgegenzuwirken, bietet die Verfeinerung der Aufgaben der globalen Beschaffung eine Lösung. Durch die Umverteilung von Aufgaben können sich globale Beschaffungsexperten auf strategische Aspekte konzentrieren. 

Die Hyperautomatisierung im globalen Beschaffungswesen, angetrieben durch Spitzentechnologien wie Robotic Process Automation (RPA), stellt eine dynamische Lösung dar, um die Komplexität von Kompromissen zu bewältigen und das Ausbrennen von Mitarbeitern zu verhindern. Die Rolle von RPA als Transformationskatalysator basiert auf seiner Fähigkeit, Prozesse zu beschleunigen, die Qualität zu verbessern und die operative Geschwindigkeit zu erhöhen. 

Durch die Automatisierung sich wiederholender Aufgaben ermöglicht RPA den globalen Beschaffungsfachleuten, sich auf strategischere Aufgaben zu konzentrieren und gleichzeitig die Arbeitsbelastung zu reduzieren und somit das Risiko eines Burnouts zu vermeiden. Die Integration von RPA in die Hyperautomatisierung sorgt für eine Kostenoptimierung durch gestraffte Prozesse und beschleunigt die Entscheidungsfindung im Einklang mit strategischen Vorgaben.

Das Risiko von Verzögerungen

Verzögerungen bei globalen Beschaffungsvorgängen können erhebliche Herausforderungen mit sich bringen, potenziell finanzielle Strafen nach sich ziehen und Ihre rationellen Produktionsabläufe gefährden. Faktoren wie Probleme mit Lieferanten oder logistische Hürden können zu diesen Verzögerungen beitragen. Diese Störungen können festgelegte Zeitpläne unterbrechen, die Betriebskosten in die Höhe treiben und die Gefahr einer Unterauslastung der Produktionskapazitäten mit sich bringen. 

Darüber hinaus erfordern vertragliche Vereinbarungen häufig eine pünktliche Lieferung, deren Nichteinhaltung zusätzliche Kosten oder Konsequenzen nach sich ziehen kann. Daher sind eine proaktive Planung und die Vorwegnahme potenzieller Hindernisse von entscheidender Bedeutung, um diesen Verzögerungen zuvorzukommen und ihre Auswirkungen abzumildern.

Das Risiko von Sanktionen 

Der Einsatz von RPA im globalen Beschaffungswesen führt zu mehr Transparenz und Verantwortlichkeit im Betrieb. RPA automatisiert Aufgaben und verwaltet Daten und bietet Echtzeiteinblicke in laufende Prozesse. Diese verbesserte Transparenz unterstützt eine fundierte Entscheidungsfindung und fördert ein stärkeres Verantwortungsgefühl. 

Stellen Sie sich vor, ein Unternehmen sieht sich 3 oder 4 Monate nach einem nicht gut vorbereiteten Vorgang mit einer Geldstrafe konfrontiert - eine reaktive und unverantwortliche Situation. RPA hilft dabei, ein proaktives und verantwortungsvolles Verhalten zu etablieren. Es hilft, Strafen zu vermeiden, indem es zu verantwortungsvollem Handeln anregt. Durch diese Umwandlung werden potenzielle Versäumnisse in die Einhaltung von Vorschriften umgewandelt, was das Unternehmen vor künftigen Geldstrafen bewahrt und die Verantwortlichkeit fördert.

Zusammenfassen

Die Herausforderungen im globalen Beschaffungswesen sind vielfältig und reichen von komplexen Abwägungen über Burnout bei den Mitarbeitern bis hin zu betrieblichen Verzögerungen und Vertragsstrafen. Ein Gleichgewicht zwischen Kostenerwägungen und neuen Themen wie Nachhaltigkeit ist von entscheidender Bedeutung. Das Problem des Burnout der Mitarbeiter erfordert eine Neuverteilung der Aufgaben, und Robotic Process Automation (RPA ) erweist sich als Wegbereiter, der Aufgaben automatisiert und die Erschöpfung der Mitarbeiter verhindert. Die rechtzeitige operative Ausführung und die Einhaltung von Vorschriften werden hervorgehoben, um Verzögerungen und Strafen zu minimieren. Die Integration von RPA fördert Transparenz und Verantwortung und schafft eine bessere Zukunft für die globale Beschaffung.